Welches Logo steht für fair?

Im Dorf Affiakounou im Süden der Elfenbeinküste trocknen Kakaobohnen zwischen den Häusern in der Sonne. Die Kakao-Bohnen müssen gut trocknen. (Foto: dpa)
Vor allem Kakao- und Kaffeebohnen werden nicht immer fair produziert und gehandelt. (Foto: dpa)

Wie erkennt man eigentlich beim Kauf von Schokolade, ob Kinder für die Ernte gearbeitet haben? Ein wichtiger Hinweis sind bestimmte Kennzeichnungen auf der Packung.

Die Abbildung zeigt das Siegel für Produkte aus fairem Handel (undatiertes Handout).

Damit wir im Supermarkt erkennen, für welche Waren die Menschen gut und fair bezahlt werden, gibt es ein Siegel. (Foto: dpa)

Wenn auf einer Tafel Schokolade zum Beispiel das rote Logo „UTZ“ oder das runde „Fairtrade“-Logo (das rechte Motiv im Bild unten) steht, dann musste wohl kein Kind dafür schuften.

Aber ganz sicher kann man sich leider nie sein. Logos wie „UTZ“ bedeuten: Hier bemüht sich eine Organisation, Kinderarbeit zu verhindern. Es bauen aber so viele Familien in Westafrika Kakao an, dass nicht immer alle überall kontrolliert werden können.

Das heißt: Auch bei Schokolade mit einem solchen Logo gab es vielleicht Kinderarbeit – wahrscheinlich aber weniger als bei einem Produkt ganz ohne Kennzeichnung. (dpa)

 

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