Tiere mit Sonnenbrand
Ähnlich wie bei uns Menschen ist UV-Strahlung für einige Arten schädlich.
Ein Sonnenbrand kann ziemlich weh tun und ist außerdem sehr ungesund für den Körper. Mit Sonnencreme und Kleidung kannst du deine Haut vor den UV-Strahlen der Sonne schützen. Da scheint es logisch, dass Säugetiere keinen Sonnenbrand bekommen. Schließlich ist ihre Haut von Fell bedeckt. Aber manche Tiere vertragen zu viel Sonne trotzdem nicht. Zum Beispiel haben Hausschweine so wenig Fell, dass die UV-Strahlen auf die Haut gelangen. Und ihre Haut ist hell und verträgt dadurch sowieso weniger Sonne als dunkle Haut.
Suhlen im Schlamm
Doch die Vierbeiner haben einen tollen Trick: Sie suhlen sich im Schlamm. Dabei legt sich eine Matschschicht auf ihren Körper und die ist ein prima Sonnenschutz. Auch manche Hunde, Katzen und Pferde können Sonnenbrand bekommen, und zwar dort, wo das Fell eher dünn ist, wie am Bauch, um die Augen, in den Ohrmuscheln, auf der Nase oder den Nüstern. Dabei gilt: Je heller und kürzer das Fell, desto mehr kann die Sonne schaden. Dagegen helfen besondere Sonnenschutzmittel für Hund, Katze & Co., die man unter anderem auf Nase, Nüstern und Ohrmuscheln aufträgt.
Anfällige Albinos
Besonders anfällig für Sonnenbrand sind Albinos. Das sind Tiere, denen Farbpigmente in der Haut fehlen. Ihre Augen sehen rot aus, weil die Blutgefäße durchschimmern, und ihr Fell ist ganz untypisch weiß, wie zum Beispiel bei Albino-Kängurus oder Albino-Gorillas. Übrigens: Sogar manche Wale können Sonnenbrand kriegen, wenn sie länger auftauchen. Forschende haben vor allem bei hellhäutigen Walen Hautschäden beobachtet. Du siehst, es gibt ziemlich viele Tiere, die zu viel Sommersonne nicht vertragen.
Von Alexandra Mayer




