Feuer und Flamme für den Beruf
Feuerwehrmann Andreas und seine Kollegen werden gerufen, wenn Menschen oder Tiere in Gefahr sind. Ihre Einsätze gibt es jetzt sogar im Fernsehen zu sehen.
Brände löschen, Menschen vor Überschwemmungen retten, Tiere beschützen: Das gehört für Feuerwehrmann Andreas zum Alltag. An einen Einsatz in einem brennenden Haus erinnert sich der Mann zum Beispiel noch gut. In den Flammen entdeckten er und seine Kollegen einen Menschen. „Wir haben den dann mit größter Mühe schnellstmöglich rausgebracht“, sagt Andreas. Da habe er anwenden können, was er im Training gelernt hat.

In einer Folge der Serie «Feuer & Flamme» löschen Andreas und seine Kollegen einen Brand auf einem großen Schrotthaufen. Foto: Larissa Eden/WDR/dpa
Denn bevor Andreas loslegte, wurde er professionell ausgebildet. Dabei hat er unter anderem gelernt, wie er sich auf Einsätzen richtig verhält. Schließlich soll sich der Feuerwehrmann beim Retten von anderen am besten nicht selbst in Gefahr bringen. Seine Eltern geben ihm deswegen häufig diese Worte mit: „Komm heile nach Hause, wir brauchen dich hier noch“, erzählt Andreas.
„Ich war ein bisschen aufgeregt“
Wie die Arbeit von Andreas und anderen Feuerwehrleute in der Stadt Duisburg aussieht, zeigt gerade die neue Serie „Feuer & Flamme“. Die ist unter anderem in der ARD-Mediathek zu sehen. Wochenlang haben die Produzentinnen und Produzenten dafür die Feuerwache von Andreas begleitet, auch bei Einsätzen. „Ich war tatsächlich ein bisschen aufgeregt“, erinnert Andreas sich an die Dreharbeiten. Mit der Zeit seien ihm die Kameras aber nicht mehr aufgefallen.
Gefilmt wurden auch die Einsätze, bei denen die Feuerwehrleute Tieren in Not halfen. Einmal habe er einen Vogel befreien müssen, der sich zwischen zwei Glasscheiben verhakt hatte, erinnert sich Andreas. „Das sind so Einsätze, die macht man sehr gerne.“ Er sei ein sehr tierlieber Mensch.
Gemeinsamer Sport
Auch zwischen den Einsätzen gibt es für Andreas und sein Team viel zu tun. Dazu gehört etwa das Waschen von Schläuchen und Rettungswagen. Wer Kochdienst hat, sorgt dafür, dass alle satt sind. Die Feuerwehrleute machen auch gemeinsam Sport. „Es gehört alles mit zum Beruf dazu“, erklärt Andreas.
Obwohl der Feuerwehrmann jetzt im Fernsehen zu sehen ist: Berühmt fühle er sich nicht. Er sei schließlich ein Feuerwehrmann. „Ich bin wie jeder andere, halt nur mit einem anderen Job“, sagt Andreas.
Was Feuerwehrleute können sollten
Wer zur Feuerwehr will, muss einiges draufhaben. Denn die Arbeit bei großer Hitze oder im Dauerregen kann ganz schön herausfordernd sein. Feuerwehrmann Andreas weiß, was man dafür können sollte:
Wer bei der Feuerwehr arbeiten will, sollte sportlich sein und gerne im Team arbeiten. Aber auch in der Schule sollte man aufgepasst haben. Er selbst sei überrascht gewesen, wie wichtig etwa Wissen über Chemie bei der Feuerwehr sei, sagt Andreas. „Das musste ich stark nacharbeiten.“ Andreas rät dazu, vor der Ausbildung bei der Feuerwehr als Handwerker oder Handwerkerin zu arbeiten. In dem Beruf lerne man vieles, das man später bei der Feuerwehr brauche, sagt er.
Von Niklas Graeber (dpa)





