Tosender Ozean
Warum hat der Atlantik stärkere Wellen als andere Meere?
Wenn du schon einmal am Atlantik gestanden hast, hast du es bestimmt gemerkt: Der Wind pfeift, und riesige Wellen rollen ans Ufer. Der Atlantik kann richtig wild sein, sehr viel wilder als zum Beispiel das Mittelmeer. Aber warum ist das so?
Extreme Winde
Der Atlantik ist ein riesiger Ozean. Er liegt zwischen Europa und Afrika auf der einen Seite und Nord- und Südamerika auf der anderen. Weil er so groß ist, haben Winde viel Platz, um über das Wasser zu fegen. Je länger der Wind weht, desto größer werden die Wellen. Manchmal treffen über dem Atlantik kalte Luft aus dem Norden und warme Luft aus dem Süden aufeinander. Dann entsteht ein Tiefdruckgebiet. Das ist ein Wettergebiet, in dem die Luft aufsteigt und oft Wolken, Regen und starken Wind bringt. Auch Hurrikans entstehen über dem Atlantik. Das sind riesige Wirbelstürme über warmem Meerwasser. Sie können extrem starke Winde haben und das Meer in ein tobendes Chaos verwandeln.
Viel Bewegung
Im Wasser selbst gibt es ebenfalls viel Bewegung. Der Golfstrom und andere Meeresströmungen wirken wie riesige „Flüsse im Meer“. Sie halten das Wasser ständig in Bewegung. Natürlich ist der Atlantik nicht immer wild. Manchmal ist er ruhig und glitzert in der Sonne. Aber im Vergleich zu vielen anderen Meeren gibt es dort häufiger Sturm und hohe Wellen.
Der Atlantik ist also oft wild, weil Wind, Wetter und Meeresströmungen zusammenwirken und so immer wieder große Wellen und starke Stürme entstehen.
Von Aline Klumpp




