Eine berühmte Brücke: Die Golden Gate Bridge

Eine berühmte Brücke: Die Golden Gate Bridge
Die Golden Gate Bridge ist eine riesige Hängebrücke. (Foto: dpa)

Kaum eine andere Brücke ist so berühmt wie die Golden Gate Bridge. Man kennt das rote Wahrzeichen der Stadt San Francisco von Postern, Postkarten und aus Filmen.

Viele Tage im Jahr ist die Bucht von San Francisco von dichten Nebel-Wolken verhüllt. Wenn Schiffe bei Nebel durch die Bucht fahren, kann es gefährlich werden. Die Pfeiler der Golden Gate Bridge könnten gerammt werden, weil man sie nicht rechtzeitig sieht. Damit das nicht passiert, geben Hörner an der Brücke Warn-Signale. Wenn Nebel aufkommt und sich ein Schiff nähert, dann machen diese Hörner ordentlich Lärm. (Foto: dpa)

Viele Tage im Jahr ist die Bucht von San Francisco von dichten Nebel-Wolken verhüllt. Wenn Schiffe bei Nebel durch die Bucht fahren, kann es gefährlich werden. Die Pfeiler der Golden Gate Bridge könnten gerammt werden, weil man sie nicht rechtzeitig sieht. Damit das nicht passiert, geben Hörner an der Brücke Warn-Signale. Wenn Nebel aufkommt und sich ein Schiff nähert, dann machen diese Hörner ordentlich Lärm. (Foto: dpa)

Fast scheint es so, als würde sie schweben. Nur von zwei riesigen Pfeilern und dicken Seilen gehalten, erstreckt sie sich über das Wasser: die Golden Gate Bridge (gesprochen: goulden gäit britsch). Sie ist eine der berühmtesten Brücken der Welt.

Ihren Namen hat sie von der Meerenge dort, der Golden Gate. Das bedeutet auf Deutsch: goldenes Tor. Die Brücke ist im Westen des Landes USA zu finden. Dort liegt die Stadt San Francisco. Sie befindet sich an der Spitze einer Landzunge und ist an drei Seiten von Wasser umgeben. Die rote Brücke verbindet San Francisco mit einem anderen Stück Land im Norden.

Sechs Spuren und zwei Gehwege

Aus der Ferne betrachtet sieht die Golden Gate Bridge schmal und zerbrechlich aus. Dabei trotzt sie seit vielen Jahrzehnten dem Wind und dem Verkehr. Autos, Busse, Radfahrer und Fußgänger sind ständig auf den sechs Fahrspuren und den zwei Gehwegen unterwegs.

Gäbe es die Brücke nicht, müssten die Leute die große Bucht von San Francisco umrunden, um in den Norden zu gelangen.

Joseph Strauss war der Ingenieur

Joseph Strauss hatte die Idee für die schwebende Brücke. (Foto: dpa)

Joseph Strauss hatte die Idee für die schwebende Brücke. (Foto: dpa)

Lange Zeit waren die Menschen aus San Francisco ratlos, wie sie die Meerenge ihrer Bucht überwinden sollten. Doch dann hatte ein kluger Ingenieur namens Joseph Strauss die Lösung: eine riesige Hängebrücke, von langen Stahlseilen gehalten.

„So eine Idee hatte es vorher nicht gegeben“, sagt eine Expertin. „Die Leute glaubten nicht, dass so eine Konstruktion die starken Belastungen aushalten könnte.“

Vier Jahre lang gebaut

Dennoch durfte der Ingenieur seine Idee verwirklichen. Innerhalb von nur vier Jahren spannte er seine Golden Gate Bridge über die Bucht. Am Ende wurde sie noch mit roter Farbe angepinselt. Im Mai 1937 wurde sie eröffnet – vor 78 Jahren.

Die Golden Gate Bridge verbindet San Francisco mit einem anderen Teil der USA. (Foto: dpa)

Die Golden Gate Bridge verbindet San Francisco mit einem anderen Teil der USA. (Foto: dpa)

Die Brücke ist etwa so aufgebaut: Zwei riesige Pfeiler sind am Anfang und am Ende der Brücke im Meeresboden verankert. Jetzt kommen die zwei dicken Stahlseile ins Spiel. Sie sind am Ufer von San Francisco mit schweren Betonblöcken befestigt.

Dann verlaufen sie über den ersten Pfeiler, hängen in der Mitte durch und spannen sich über den zweiten Pfeiler. Am anderen Ufer sind sie dann wieder mit Betonblöcken befestigt.

Von den dicken Tragseilen hängen viele kleine Seile herab. Sie halten die Fahrbahnen, über die der Verkehr läuft.

Die Seile können schwingen

So baute Joseph Strauss eine besonders stabile Brücke. Die dicken Seile können nämlich leicht schwingen. Etwa, wenn starker Wind vom Meer bläst. Auch der Verkehr macht ihnen nichts aus, der täglich über die schwebende Brücke von San Francisco donnert.

Von dpa

Hier liegt die Golden Gate Bridge

Klicke auf die Grafik, dann kannst du sie besser erkennen. (Grafik: dpa)

Klicke auf die Grafik, dann kannst du sie besser erkennen. (Grafik: dpa)

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