Über Aids reden!

Über Aids reden!
So sehen die Schleifen aus, die am 1. Dezember viele Menschen tragen. (Foto: dpa)

Überall auf der Welt leben Menschen mit der Krankheit Aids. Aber in einigen Ländern ist sie ein Tabu. Das bedeutet, Menschen sprechen nicht über ihre Erkrankung. Zum Teil schämen sie sich, dass sie sich angesteckt haben.

Dabei ist es wichtig, über Aids zu reden. Allein, damit mehr Menschen Bescheid wissen und sich vor der Ansteckung schützen können.

Wie steckt man sich an?

Die Krankheit wird vom HI-Virus verursacht. Ihn tragen weltweit fast 37 Millionen Menschen in sich.

Man kann sich durch Körperflüssigkeiten mit dem Aids-Erreger anstecken. Das kann zum Beispiel beim Sex passieren.

Was passiert, wenn man Aids hat?

Bricht Aids aus, wird der Körper extrem anfällig für Krankheiten. Auch Krankheiten, die normalerweise harmlos sind, können lebensgefährlich werden, zum Beispiel eine Erkältung.

Medikamente helfen!

Wird das HI-Virus bei einem Menschen festgestellt, kann man mit Medikamenten verhindern, dass die Krankheit ausbricht. Wird der Mensch rechtzeitig behandelt, kann man mit HIV alt werden und ein gutes Leben haben. Das war früher nicht so: Noch vor wenigen Jahrzehnten starben viele Menschen an Aids.

Aber nicht jeder weiß, dass er den Virus im Körper hat. Außerdem bekommt nicht jeder die Medizin, die er braucht. Denn die teuren Medikamente kann sich nicht jeder leisten.

Drüber reden!

An diesem Freitag ist Welt-Aids-Tag. Er soll auf die Krankheit aufmerksam machen und Menschen ermutigen, darüber zu sprechen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: „positiv zusammenleben“. Als Zeichen und Erinnerung tragen viele Menschen an diesem Tag eine rote Schleife.

Von dpa