Wahlen im Hamburg: Bürger dürfen mitbestimmen

Wer so ein Foto sieht weiß: Aha! Hier wird gewählt! Hier ist Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz von der Partei SPD zu sehen. (Foto: dpa)
Wer so ein Foto sieht weiß: Aha! Hier wird gewählt! Hier ist Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz von der Partei SPD zu sehen. (Foto: dpa)

Politiker, die in die Kamera lächeln und dabei einen Zettel in eine Box fallen lassen. Bei solchen Bildern weiß der Schlauberger: Dort finden gerade Wahlen statt. Am Sonntag gab es solche Bilder aus der Stadt Hamburg zu sehen.

Die meisten Bürger aus Hamburg, nämlich 45,7 Prozent, haben die Partei SPD gewählt. Um regieren zu können, braucht die Partei aber einen Partner. In den nächsten Tagen wird der derzeitige Bürgermeister Olaf Scholz Gespräche mit der Partei „Die Grünen“ führen. Hier wird sich klären, ob die beiden Parteien in Zukunft zusammen in einer Koalition arbeiten und die Hansestadt gemeinsam regieren werden.

Wahlen sind eine wichtige Sache. Denn so entscheiden die Menschen darüber, wer Deutschland, das Bundesland oder die Stadt regiert. Das Ganze passiert völlig frei. Das heißt, niemand darf einen zwingen, für einen Politiker oder eine Partei zu stimmen.

Wahlen sind eine wichtige Sache

Außerdem sind Wahlen in Deutschland geheim. Deshalb gehen die Menschen zum Wählen in eine Kabine. So kann niemand zuschauen. Oder den Wähler hinterher vielleicht blöd fragen, warum er ausgerechnet diesen Politiker oder diese Partei gut findet.

Solche freien Wahlen sind nicht in jedem Land selbstverständlich. Es gibt Staaten, in denen die Menschen bedroht werden, wenn sie bestimmte Politiker wählen. Oder Regierungen fälschen die Wahlen, um weiter an der Macht zu bleiben.

In vielen Ländern kämpfen die Menschen dafür, frei bestimmen zu dürfen, wer im Land das Sagen hat. Die Menschen im Hamburg durften am Sonntag also bei etwas Besonderem mitmachen.

Von dpa (swk)