Schwieriges Wahlergebnis in Italien

Unterstützer der rechtsextremen Partei CasaPound Italia haben sich nahe dem Pantheon zur letzten Kundgebung vor den italienischen Parlamentswahlen am 04.03.2018 versammelt. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa
Vor der Wahl demonstrierten Unterstützer der rechtsextremen Partei CasaPound Italia (Foto: Andrew Medichini/AP/dpa)

Am Wochenende haben die Menschen in Italien ein neues Parlament gewählt – und es sieht so aus, als würden die Politiker dort genauso lange brauchen, um eine neue Regierung zu bilden, wie in Deutschland. Denn keine Partei hat genug Stimmen bekommen, um alleine regieren zu können. Die Partei des bisherigen Regierungschefs hat sehr schlecht abgeschnitten.

Gewonnen hat eine Partei, die „Fünf-Sterne-Bewegung“ heißt, und die gegen den Euro und einige Behörden der Europäischen Union ist.

Das macht vielen Menschen Sorgen, denn Italien ist ein einflussreiches Land. Außerdem haben Parteien viele Stimmen bekommen, die etwa gegen Ausländer hetzen.

Viele Wähler waren sauer auf Politik

Doch warum haben die Italiener so extreme Parteien gewählt? Dafür gibt es viele Gründe. Einer ist, dass viele Flüchtlinge, die mit Booten über das Mittelmeer kommen, in Italien landen.

Italien wünscht sich schon lange mehr Hilfe von anderen europäischen Ländern und fühlt sich im Stich gelassen. Außerdem hat das Land Schulden, die Menschen müssen sparen und viele junge Leute haben keinen Job. Deswegen waren wohl viele sauer auf die bisherigen Politiker.

(Angela Sommersberg)