Nie wieder Krieg!

Nie wieder Krieg!
Eine weiße Taube, das Symbol für den Frieden (Bild: dpa)

Konflikte, Krisen, Kriege – hast du auch manchmal das Gefühl, zurzeit spielt die ganze Welt verrückt? Manchmal könnte man verzweifeln, wenn in den Nachrichten davon die Rede ist. Die Lage in Syrien, die Krise in der Ukraine, der ewige Nahost-Konflikt zwischen Israel und Palästina, der Terror der IS-Kämpfer im Irak… Die Liste scheint kein Ende zu haben. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Da kommt der Antikriegstag genau richtig. Schließlich lautet das Motto dieses Gedenktags: „Nie wieder Krieg!“ Das wäre schön!

Was ist der Antikriegstag und warum gibt es ihn?

Der Antikriegstag erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges. Am 1. September 1957 riefen die Gewerkschaften unter dem Motto „Nie wieder Krieg!“ die Menschen erstmals zu Aktionen und Demonstrationen gegen den Krieg auf. Eine Gewerkschaft ist eine Art Verein, der sich für die Interessen von Arbeitern  einsetzt  – zum Beispiel dafür, dass sie mehr Geld bekommen. Es gibt für verschiedene Berufe Gewerkschaften. Sie setzen sich unter anderem auch für Frieden an. Am Antikriegstag gehen Menschen Tag  auf die Straße, um ein Zeichen zu setzen. Gegen Krieg und für den Frieden.

Wie und wann begann der Zweite Weltkrieg?

Am 1. September 1939 überfielen deutsche Soldaten das Nachbarland Polen  – heute auf den Tag genau vor 75 Jahren. Damals regierten die Nationalsozialisten  unter der Führung von Adolf Hitler in Deutschland. Hitler war ein brutaler Diktator. Er wollte die Weltherrschaft an sich reißen. Deshalb akzeptierte er die Grenzen nicht mehr. Polen war das erste Land, das von den deutschen Truppen besetzt wurde. Der Zweite Weltkrieg war in seiner Grausamkeit einzigartig. Bis zum Kriegsende im Jahr 1945 starben mehr als 60 Millionen Menschen, darunter ungefähr sechs Millionen Juden. Die Nationalsozialisten verfolgten sie, sperrten sie in Konzentrationslager und ermordeten sie.
Insgesamt waren an diesem Krieg 27 Länder auf der ganzen Welt beteiligt – deshalb sagt man auch Weltkrieg.

Von Kathy Stolzenbach

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