Eisige Welt für Pinguine
Eis und Schnee wohin man blickt. Die Antarktis ist der kälteste unserer sieben Kontinente. Jetzt geht es darum, diesen Teil der Welt besser zu schützen.
Pinguine, Robben und Wale sind in dieser eiskalten und einzigartigen Gegend der Welt zu Hause: in der Antarktis. Verschiedene Länder beraten jetzt darüber, wie die Antarktis besser geschützt werden kann. Staaten wie Deutschland fordern dafür neue Meeresschutzgebiete. Hier erfährst du, was so außergewöhnlich ist an der Gegend um den Südpol.
Tiere in der Kälte
Die meisten Tiere in der Antarktis leben ganz oder zum Teil im Wasser. Pinguine sind dafür typisch. Zu den verschiedenen Arten gehören Eselspinguine und Kaiserpinguine, die vor allem an den Küsten zu Hause sind. Im eiskalten Wasser tummeln sich unter anderem Orcas
und Robben. Ihre dicken Fettschichten halten die Tiere warm. Komplett an Land dagegen hält es kaum ein Tier aus. Deshalb ist das größte Landtier auch eine Mückenart ohne Flügel.
Zwei Jahreszeiten
Auf dem Südpol gibt es nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Der Mittelwert am Südpol beträgt Minus 50 Grad. Es wurden aber auch schon Temperaturen von Minus 93 Grad gemessen. In der Antarktis ist es deshalb so kalt, weil die Sonne nicht von oben scheint. Wegen der Neigung der Erde zur Sonne treffen die Sonnenstrahlen am Südpol eher seitlich auf. Deshalb und weil der weiße Schnee das Licht der Sonne zurückwirft, bleibt es auch im Sommer richtig frostig und der Boden schmilzt nicht einfach weg. Allerdings befürchten Fachleute, dass die Erwärmung der Erde auch Folgen für die Antarktis hat. Zum Beispiel schmilzt Meereis.
Kein Besitzer
Die Antarktis ist der einzige der sieben Kontinente, auf dem keine Menschen auf Dauer wohnen. Dafür ist es zu kalt. Nur Forschende halten sich länger dort auf, um Eis, Klima und die Tiere zu erkunden. Die Antarktis gehört auch keinem bestimmten Staat. Stattdessen regeln Verträge, was dort erlaubt ist und was nicht. Zum Beispiel sind Kriege und das Testen von Waffen in der Antarktis verboten. Und zum Schutz der Umwelt brauchen Schiffe, die Touristen dorthin bringen, eine extra Erlaubnis. (dpa)





