Ein Jahr nach Haiyan

Ein Jahr nach Haiyan
Immer noch gibt es viel aufzuräumen und aufzubauen auf den Philippinen (BIld: dpa)

Am 7. November vor einem Jahr erreichte der Wirbelsturm „Haiyan“ über die Ostküste der Philippinen seinen Höhepunkt. Er gilt als einer der stärksten Wirbelstürme, die es jemals gegeben hat. Experten ordneten ihn in der Kategorie 5 ein, das ist die höchste Kategorie für Wirbelstürme.

Einige Windböen sollen mehr als 350 Kilometer pro Stunde schnell gewesen sein. „Haiyan“ hatte eine so große Kraft, dass ganze Städte fast komplett zerstört wurden. Millionen Menschen wurden durch den Sturm obdachlos. Und mehr als 10000 Menschen starben. Der Taifun löste eine riesige, bis zu fünf Meter hohe Flutwelle aus. Sie drang ins Landesinnere und riss Häuser, Fahrzeuge und Menschen mit.

So geht es den menschen heute, ein Jahr später

In den vergangenen 12 Monaten ist viel passiert: Kurz nach der Katastrophe riefen Hilfsorganisationen die Menschen in anderen Ländern dazu auf, Geld zu spenden. Damit bauten Helfer zum Beispiel Schulen, Notunterkünfte und Anlagen zum Säubern von Wasser auf. Auch Mini-Krankenhäuser wurden errichtet. Viele Menschen haben ihre Häuser oder Hütten wieder aus den herumliegenden Steinen aufgebaut, bezeihungsweise repariert. Die riesigen Schutt- und Trümmerberge sind größtenteils weggeräumt. Doch viele „Häuser“ sind nicht stabil.

Zerstörte Reisfelder

Weil die Flutwelle riesige Flächen überflutet hat, auf denen zum Beispiel Reis angebaut wurde, wurde die Ernte vernichtet. Deshalb müssen die Menschen dort für viel Geld, das sie nicht haben, Reis kaufen. Sehr sehr viele Menschen sind arm. Vielleicht überlegst du dir ja, ein Teil deines „Weihnachtsgeldes“ an die Menschen auf den Philippinen zu spenden – zum Beispiel über den Verein „Aktion Deutschland Hilft e.V“

Von Caroline Kron (mit dpa)

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