Ein bisschen Hoffnung

Ein bisschen Hoffnung
Während der Waffenruhe und des Geiselaustauschs zwischen der Hamas und Israel fahren Lastwagen mit Lebensmitteln und humanitärer Hilfe über den Grenzübergang Kerem Shalom in den Gazastreifen ein. Foto: Abed Rahim Khatib/dpa

Im Krieg zwischen Israel und der Hamas wurde endlich eine Waffenruhe vereinbart.

Nach mehr als einem Jahr Krieg gibt es endlich ein bisschen Hoffnung für die Menschen im Gazastreifen und in Israel. Denn nach ­monatelangen Verhandlungen wurde eine Waffenruhe ­zwischen Israel und der ­Terrororganisation Hamas ­geschlossen, die im Gaza­streifen gegeneinander kämpfen. Die Waffenruhe soll ­zunächst für etwa sechs ­Wochen gelten. Währenddessen sollen nach und nach die ­israelischen Geiseln von der Hamas freigelassen werden.

Hilfslieferungen unterwegs

So hatte der Krieg im Oktober 2023 angefangen: Kämpfer der Hamas hatten Israel ­angegriffen, viele Menschen getötet und weitere in den ­Gazastreifen verschleppt. Einige von ihnen befinden sich noch immer dort. Im Gegenzug soll Israel Gefangene freilassen. Und, was besonders wichtig ist: Während der Waffenruhe können endlich Hilfslieferungen in den Gazastreifen gebracht werden. Die Menschen dort brauchen dringend Lebensmittel und Medikamente. Die ersten Lastwagen sind schon angekommen (Foto).

Damit die Waffenruhe überhaupt zustande kam, hatten andere Länder – wie die USA, Ägypten und Katar – vermittelt. Jetzt hoffen die Menschen in den betroffenen Gebieten und die Familien der Geiseln, dass die Vereinbarungen auch ­wirklich eingehalten werden.

Von Nina Jakobs