Sigmar Gabriel besucht die USA

Sigmar Gabriel besucht die USA
Sigmar Gabriel ist jetzt Außenminister von Deutschland. Seine zweite Reise führt ihn in die USA. (Foto: dpa)

Sigmar Gabriel ist seit letzter Woche Außenminister von Deutschland. Das heißt, er reist in der Welt herum und redet mit Regierungen in anderen Ländern. Vorher war er Wirtschaftsminister. Seine erste Reise führt ihn in die USA. Das ist gleich eine knifflige Aufgabe

In der deutschen Regierung hat es einige Wechsel gegeben: Sigmar Gabriel hat den Posten des Außenministers von Frank-Walter Steinmeier übernommen. Denn Steinmeier will Bundespräsident werden. Beides gleichzeitig kann man aber nicht sein – dafür gibt es auf beiden Posten viel zu viel zu tun. Brigitte Zypries übernimmt den Job als Wirtschaftsministerin.

Im Ausland reden und verhandeln

Donald Trump (Foto: dpa)

Seine neue Aufgabe führt Sigmar Gabriel oft in andere Länder. Denn er ist dafür zuständig, mit ihnen zu reden und zu verhandeln. Zum Beispiel, wenn es um Krieg und Frieden geht, so wie in Syrien. Dann muss Sigmar Gabriel erklären, was sich die deutsche Regierung wünscht – und versuchen, die anderen davon zu überzeugen. Denn nicht immer sind alle Politiker einer Meinung.

Gleich seine zweite Reise ist eine knifflige Aufgabe: Er besucht die USA. Dort hat erst vor Kurzem Donald Trump die Präsidentschaft übernommen. Und er hat in nur einer Woche viele Dinge geändert. Er will zum Beispiel eine Mauer bauen, um illegale Einwanderer aus Mexiko fernzuhalten, und hat zuletzt Menschen aus sieben muslimischen Ländern verboten, in die USA zu reisen – selbst wenn sie dort Verwandte haben oder eine Aufenthaltsgenehmigung besitzen. Diese Änderungen gefallen vielen Politikern im Ausland nicht.

Trotz Trump offen bleiben

Auch ganz neu im Amt des Außenministers: Rex Tillerson (Foto: dpa)

Trotzdem wollte Gabriel so schnell wie möglich in die USA. Er wird dort mit seinen amerikanischen Kollegen reden, die auch ganz neu im Amt sind. Außenminister Rex Tillerson hat seinen Job erst vor zwei Tagen angetreten. Sigmar Gabriel ist der zweite Gast, den er aus dem Ausland empfängt.

Trotz aller Schwierigkeiten mit Trump will Gabriel freundlich mit den Kollegen diskutieren. Denn die USA sind ein mächtiges und wichtiges Land – und sie arbeiten schon lange mit Deutschland zusammen. „Deswegen wollen wir mit ausgestreckter Hand auf die USA zugehen“, sagte Gabriel.

Von ann