Quietschende Bremsen

Quietschende Bremsen
Auf nassen Wegen kann das Rad schon mal laut werden. Foto: Ole Spata/dpa

Bei Regen kann das Fahrrad unangenehme Geräusche machen.

Kennst du das? Es hat geregnet oder der Morgentau hat alles ein wenig nass werden lassen. Du fährst mit deinem Fahrrad über die nassen Wege. Dann bremst du – und plötzlich quietscht es laut. Fast so, als würde dein Fahrrad laut schreien. Aber keine Sorge: Das ist ganz normal.

Es entsteht Reibung

Wenn du bremst, drücken kleine Gummiteile an deinem Fahrrad gegen das Rad. Diese Teile heißen Bremsbeläge. Sie drücken fest auf die Felge oder auf eine Metallscheibe. Dadurch entsteht Reibung. Durch diese Reibung wird dein Fahrrad langsamer.

Wenn alles trocken ist, passiert das meistens ganz leise. Doch das Regenwasser legt sich wie eine dünne Schicht zwischen die Bremsbeläge und das Rad. Dann rutschen die Bremsen zuerst ein kleines bisschen, bevor sie richtig greifen. Dabei passiert Folgendes sehr schnell: Die Bremsen rutschen kurz, halten fest und rutschen wieder. Das geht so schnell, dass die Bremsen anfangen zu zittern. Dieses Zittern hörst du als lautes, quietschendes Geräusch. Manchmal wird das Geräusch stärker, wenn Schmutz oder Staub auf dem Rad ist. Auch alte Bremsbeläge können mehr quietschen.

Felgen trocken wischen

Sobald die Bremsen wieder trocken sind, verschwindet das Quietschen meistens von allein. Du kannst aber auch helfen: Wische nach einer Regenfahrt Felgen und Bremsen trocken oder reinige sie mit einem Lappen. Neue oder weichere Bremsbeläge bremsen leiser und greifen besser.

Von Aline Klumpp