Hörbuch-Tipp: Das Mammutgericht

Hörbuch-Tipp: Das Mammutgericht
Oh-oh: Die kleinen Wilden bekommen eine Strafe vom Mammutgericht aufgebrummt. (Foto: dpa)

Das Hörbuch „Die kleinen Wilden und das Oberste Mammutgericht“ ist eine lustige Geschichte aus der Steinzeit.

Mammut-Steak, ohja!

Ein saftiges Mammut-Steak, in der Pfanne gebrutzelt. Das ist es, wovon die kleinen Wilden träumen. Etliche Versuche haben sie bereits unternommen, ein Mammut zu erlegen. Immer nur Pilze und Beeren nach Hause zu tragen, das wäre ihnen zu wenig. Schließlich sind sie nicht nur Sammler, sondern auch Jäger.

Eines Tages stehen die kleinen Wilden drei riesigen Mammuts mit Locken-Perücken gegenüber. Es handelt sich um die Richter des Obersten Mammutgerichts. Die kleinen Wilden sollen bestraft werden, weil sie das Baby-Mammut mit ihrer Jagerei so erschreckt haben.

Gemüsebeet als Strafe

Wie bitte? Das sollen sie getan haben? Da lachen ja die Steppenhühner! Die Angeklagten streiten erst mal alles ab. Doch dann legen sie brav ein Gemüsebeet an mit Kohlrabi, Radieschen und Karotten, wie befohlen.

Der allerkleinste Wilde strengt sich besonders an. Er bringt dem Baby-Mammut Butterblumen, krault sein Fell und sammelt weiches Moos für das Tier. Alles, damit das Junge beim Obersten Mammutgericht ein gutes Wort für ihn einlegt. Doch hat der kleine Wilde vielleicht noch etwas anderes im Sinn?

Wenn der Sprecher des Hörbuchs die kleinen Wilden spricht, mault und nölt er ununterbrochen. So schön, dass man beim Zuhören die ganze Zeit kichern muss. Womöglich bekommst du hinterher sogar Lust, mal wieder in ein Museum mit ausgestopften Urzeittieren zu gehen.

Jackie Niebisch: Die kleinen Wilden und das Oberste Mammutgericht. Sprecher: Peter Kaempfe, Jumbo Verlag, München, 2017, Spielzeit: ca. 46 Minuten, Preis: 9 Euro, ab 8 Jahren

Von dpa