Was ist Chanukka?

Was ist Chanukka?
Chanukka in Köln: Rabbiner Schtroks am Rathausplatz (Bild: Schwarz)

Vom 17. Dezember an feiern Juden dieses Jahr weltweit acht Tage lang Chanukka. Das sogenannte Lichterfest liegt immer zwischen Ende November und Ende Dezember, manchmal fällt es mit Weihnachten zusammen.

Dabei erinnern sich die Juden an ihre Befreiung von den Griechen vor mehr als 2000 Jahren – und die Rückeroberung des zweiten Tempels in Jerusalem. Darin hatten die Griechen ihre Götter angebetet und den Tempel damit aus Sicht der Juden verunreinigt. Nachdem sie den Tempel gereinigt hatten, weihten die Juden ihn erneut. Einweihung heißt auf Hebräisch Chanukka.

Ein funkelnder, achtarmiger Leuchter

Der Höhepunkt des Fests ist das Anzünden eines achtarmigen Leuchters. An jedem der acht Tage wird, von links nach rechts, eine Kerze mehr angezündet. Das geschieht stets nach Einbruch der Dunkelheit in der Familie und in der Synagoge. In manchen jüdischen Familien gibt es nur einen Leuchter, in anderen besitzt jedes Familienmitglied einen eigenen. An jedem der acht Tage wird – von links nach rechts – eine Kerze mehr angezündet. Anschließend werden Chanukkalieder angestimmt; die Kinder erhalten Geschenke und in den Familien werden häufig Krapfen und Kartoffelpfannkuchen zubereitet.

Von Caroline Kron (mit bzpb)