Wo Kinder zu Superhelden werden
Beim Duda-Kinderfest durften sich die Besucher ihre eigene Verkleidung aussuchen. Das war aber nicht die einzige Attraktion.
Was soll man auf einer großen Kinderparty bloß als Erstes tun? Für den vierjährigen Liam war die Antwort klar. Selbstverständlich steuerte er das Zelt an, in dem Kostüme an der Stange hingen und bunte Schminksachen auf den Tischen lagen. Bei dem Fest, das Duda – die Kinderzeitung von “Kölner Stadt-Anzeiger” und “Kölnischer Rundschau” – auf dem Platz vor dem Schokoladenmuseum veranstaltete, war die Verkleidungsecke die Hauptattraktion. Dort konnten die jungen Besucher sich in die Helden ihrer Lieblingsbücher und -filme verwandeln.
So wurde aus Liam in Windeseile Superman. Geduldig ließ er sich schminken. Bevor er seine Verkleidung wieder ablegte, wurde ein Foto von ihm geschossen. Strahlend verließ der Vierjährige mit dem Bild in der Hand das Zelt, während eine frisch gebackene Minniemaus im rotgepunkteten Kleid noch auf ihren Fototermin wartete.
Basketball mit Bananen
Auch zahlreiche Spiele standen auf dem Programm des Fests für Kinder bis zehn Jahren. Im Pokémon-Zelt konnten sie die Helden aus den Nintendo-Spielen gegeneinander antreten lassen: in einer Art Quartett, auf dem Tablet oder der Konsole. Der Kindersender Nickelodeon lud in ein Dschungelzelt, wo Banana-Basketball auf dem Programm stand: Dort galt es, Plastikbananen in das Maul eines Affengesichts zu werfen, ein Rätsel zu lösen und sich ein Geschenk abzuholen.
Der attraktivste Gewinn war aber schwer zu ergattern: 300 Euro für den Kindergeburtstag gewann das Kind, das den richtigen Zahlencode eines Plastiktresors eingab.
Von se






