Warum gibt es grünen Bernstein?
Bernstein ist ein uraltes Baumharz und bei Sammlern sehr begehrt. Vielleicht hast du schon mal gelben Bernstein gesehen. Aber warum gibt es auch Bernstein in anderen Farben – zum Beispiel in rot, blau oder gürn?
Gelbliche Bernsteine sieht man häufiger, zum Beispiel an der Ostsee. Er wird aber auch in anderen Regionen der Welt gefunden, zum Beispiel in China, in Indien, in Mexiko, in der Dominikanischen Republik und in Äthiopien. Der Bernstein, den du auf dem Foto siehst, kommt aus dem Land Äthiopien in Afrika.
Inhalt ändert die Farbe
Seine Farben reichen von klar bis trübe, über elfenbeinweiß, grün, rot, bräunlich bis fast schwarz, sagt ein Fachmann. Der Farbton hängt davon ab, was in dem uralten Baumharz alles eingeschlossen wurde.
Sind feinste Luftbläschen drin, erscheint der Bernstein im Licht milchig-gelb bis fast weiß. Die seltenen bläulichen und grünlichen Farbtöne entstehen durch Einlagerungen des Minerals Pyrit in einem klaren Bernstein ohne Luftbläschen.
Bei bräunlichem bis schwärzlichem Bernstein sind Holzfasern oder Erde eingeschlossen. Verwitterter Bernstein wird rotbraun. Das Farbspiel der Bernsteine fasziniert die Sammler!
Von dpa




