PKK und IS – Zwei Wörter aus den Nachrichten

Die Türkei kämpft gegen die Terror-Gruppe IS. (Foto: dpa)
Die Türkei kämpft gegen die Terror-Gruppe IS. (Foto: dpa)

Puh, echt schwierig! Manchmal grübeln selbst Erwachsene über Politik-Themen. So ist das auch im Moment, wenn es in den Nachrichten um das Land Türkei geht. Was los ist, erklären wir dir hier. Wichtig sind dafür zwei Begriffe, die oft in den Nachrichten auftauchen.

IS

Die Buchstaben sind eine Abkürzung für „Islamischer Staat”. So wird eine Terror-Gruppe genannt. Sie hat Kämpfer in verschiedenen Ländern, die dort für Angst sorgen. Sie kämpfen etwa in den Ländern Syrien und Irak. Beides sind Nachbarländer der Türkei.

Die IS-Kämpfer haben ein Ziel: Sie wollen mal über ein riesiges Gebiet herrschen. Dort sollen die Menschen nach sehr, sehr strengen Regeln leben.

Vor Kurzem soll der IS einen Anschlag in einer Stadt in der Türkei verübt haben. Politiker in der Türkei haben daraufhin beschlossen, den IS zu bekämpfen. Kampfflugzeuge griffen den IS im Land Syrien an. Auch andere Länder gehen schon seit einiger Zeit mit Waffen gegen IS-Kämpfer vor.

PKK

Nicht nur den IS greift die Türkei an. Türkische Flugzeuge bombardierten auch Lager der PKK. PKK ist die Abkürzung für „Arbeiterpartei Kurdistans”. Auch sie gilt als Terror-Gruppe.

Seit Langem gibt es große Probleme zwischen der PKK und der Türkei. Es starben Tausende Menschen. Die PKK will für ein Volk, das Kurden heißt, so etwas wie einen eigenen Staat. Dort sollen die Kurden selbst bestimmen können.

Eigentlich hatten sich die Türkei und die PKK geeinigt, friedlich miteinander umzugehen. Doch letzte Woche kam es zu Gewalt. Die Türkei beschloss, gegen die PKK vorzugehen.

Experten glauben aber, dass es den türkischen Politikern um noch etwas Anderes geht: Kurden kämpfen zum Beispiel in Syrien gegen die Terror-Gruppe IS. Den Kurden gelang es, größere Gebiete zu erobern. Die Fachleute vermuten, dass die Türkei darüber besorgt ist. Sie will verhindern, dass die Kurden auf dem Gebiet einen Staat gründen.

Noch viele Gespräche

Politiker aus anderen Ländern sind nun beunruhigt über die Lage. Sie finden: Kurden bekämpfen die Terror-Gruppe IS. Dabei sollte man sie unterstützen und sie nicht schwächen. Jedenfalls wird es in nächster Zeit noch viele Gespräche über die Situation geben.

Von dpa