Tag der offenen Tür: Zu Gast bei der Bundeskanzlerin

In langen Schlangen warteten die Besucher beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung vor dem Bundeskanzleramt. (Foto: dpa)
In langen Schlangen warteten die Besucher beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung vor dem Bundeskanzleramt. (Foto: dpa)

Einen besonderen Tag der offenen Tür gab es am Wochenende in unserer Hauptstadt Berlin: den der Regierung! Das bedeutete, man konnte sich ansehen, wo die Politikerinnen und Politiker zusammen mit ihren Helfern arbeiten.

Klapp, klapp. Tür auf, Tür zu! Türen öffnet und schließt man, wenn man in ein Haus oder einen Raum hineingegangen ist oder hinaus. Und wenn du es vergisst, schimpfen manchmal die Eltern: „Lass doch nicht immer alle Türen offen stehen!“ Anders ist das am „Tag der offenen Tür“: Da bleiben die Eingänge die ganze Zeit geöffnet. Denn dann sollen Menschen in ein Gebäude hineingehen, die dort sonst nicht unterwegs sind. So wollen etwa Behörden oder Firmen, aber auch Schulen oder Museen über ihre Arbeit informieren.

Angela Merkel öffnete das Bundeskanzleramt

Viele Besucher wollten auch ein Selfie mit einem Minister machen. (Foto: dpa)

Viele Besucher wollten auch ein Selfie mit einem Minister machen. (Foto: dpa)

„Beim Tag der offenen Tür der Regierung“ kamen auch Mitglieder der Regierung an ihren Arbeitsplatz, um Besucher zu treffen und mit ihnen zu reden. Das tat auch die Chefin der Regierung, Bundeskanzlerin Angela Merkel. Am Sonntag zeigte sie Menschen ihren Arbeitsplatz. Das Gebäude heißt Bundeskanzleramt. Klar, wollten da besonders viele Leute hin! Deshalb gab es davor sehr lange Schlangen. Auch, weil alle Leute zur Sicherheit kontrolliert wurden. Sonst durfte man nicht durch die Tür.

Viele Selfies mit Ministern

Aber auch die 14 Ministerien in Berlin wollten viele Tausende Besucher kennenlernen. Minister kümmern sich in der Regierung um ein bestimmtes Thema. Etwa um Politik für Familien, die Bundeswehr oder das Geld des Staates. Auch Innenminister Horst Seehofer öffnete die Türen seines Ministeriums. Das nutzten viele Leute nicht nur, um sich umzusehen, sondern auch, um mit dem Politiker Selfies zu machen.

VON DPA

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