Was ist Streetart?

Was ist Streetart?
Tigeraugen: So sieht die Mauer des Kölner Zoos an einer Stelle aus. (Foto: dpa)

Bestimmt hast du in der Stadt schon mal bunte Bilder oder hingesprühte Schriftzüge auf Häusern oder Brücken gesehen, oder? Man nennt sie Streetart. Übersetzt bedeutet das „Straßenkunst“. Wir erklären, was das genau ist – und zeigen dir tolle Beispiele.

Wenn du schon mal im Kölner Zoo warst, hast du vielleicht die Mauer gesehen, an die viele verschiedene Künstler die Tiere gemalt haben, die du drinnen betrachten kannst. Falls du sie noch nicht gesehen hast, ein Besuch lohnt sich. Die Mauer kannst du sogar anschauen, ohne Eintritt zu zahlen.

Kunst für alle

Ein Streetart-Künstler bei der Arbeit (Foto: dpa)

Mauer-Kunst wie die vor dem Kölner Zoo Häuser nennt man „Streetart“. Das ist eine Kunstform. Streetart-Künstler malen keine Bilder für Museen oder Galerien, wo reiche Menschen sie kaufen. Streetart-Künstler malen ihre Gemälde direkt auf die Häuser und Wände in der Stadt, wo jeder sie sehen kann – auf dem Weg zur Schule oder beim Einkaufen zum Beispiel.

Nicht immer ist das Bemalen der Wände erlaubt. Deswegen arbeiten manche Streetart-Künstler nachts und müssen mit hohen Strafen rechnen, wenn sie beim Besprühen und Bemalen der Wände erwischt werden. Inzwischen gibt es aber so viele Streetart-Freunde, dass manche Städte es an bestimmten Orten erlauben und Künstler manchmal sogar dafür bezahlen.

Hier siehst du noch mehr Straßenkunst:

Von pic, ann, dpa