Der beste Kinderfilm heißt…

Der beste Kinderfilm heißt…
"Amelie rennt" bekam den Preis als bester deutschsprachiger Kinderfilm. (Foto: Martin Rattini/Farbfilm/dpa)

Die Kinderjury hat entschieden: Der Film „Amelie rennt“ über ein asthmakrankes Mädchen gewinnt den „Goldenen Spatz“.

Die Entscheidung war knapp, aber schließlich stand fest: „Amelie rennt“ ist nach Ansicht der Kinderjury des Festivals „Goldener Spatz“ der beste deutschsprachige Film für Kinder. Er erzählt die Geschichte eines dickköpfigen asthmakranken Mädchens aus Berlin, das mit einem Bauernjungen einen Berg erklimmt. Knapp dahinter landete die Buchverfilmung „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“. Das teilte die Kinderjury am Freitag in Erfurt mit.

Arved Friese als Timm Thaler (Foto: Gordon Mühle/Constantin Film/dpa)

Die jungen Filmkritiker lobten, sie hätten sich trotz des schwierigen Themas gut in den Film hineinversetzen können. „Der Film zeigt, dass man nie aufgeben sollte“, erklärte der zwölfjährige Gavan. Mit ihm saßen 25 weitere Kinder von 9 bis 13 Jahren aus Deutschland, Österreich, Italien, Belgien, Liechtenstein, der Schweiz und Luxemburg in der Jury.

Preis für gut verstecktes Lachen

Weitere Preise gingen unter anderem an die Dokumentation „Einfach tierisch: Folge 2“ und die Show „Checkpoint – Der große CO2-Battle!“. Für „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ erhielt der junge Hauptdarsteller Arved Friese einen Preis. Die Jury lobte seine Glaubwürdigkeit: „Vor allem, dass er das Lachen so gut verstecken konnte“, begründeten die Kinder die Entscheidung.

Von dpa

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