Dreckige Federn

Dreckige Federn
Rußgefärbte Vögel (links) aus der Zeit um 1900 und saubere Vögel aus späteren Jahren, als es weniger Ruß in der Atmosphäre gab. (Foto: dpa)

Jede Menge Dreck pusten wir Menschen in die Luft. Vor allem Fabriken und die vielen Autos stoßen Abgase aus. Früher war das vielerorts sogar noch schlimmer als heute. Das haben Forscher gerade belegt. Und zwar anhand von Vogel-Federn.

Im Land USA untersuchten Wissenschaftler ausgestopfte Vögel in Museen. Diese waren vor mehr als 100 Jahren über Großstädten wie Chicago, Detroit und Pittsburgh umhergeflogen. In ihrem Gefieder konnten die Forscher sehen, wie verschmutzt die Luft über solchen Städten einst gewesen sein muss.

Kohle-Ruß macht heute noch Finger schmutzig

Denn der Kohle-Ruß von damals haftet bis heute im Federkleid. „Wenn man diese Vögel anfasst, hinterlässt das Rußspuren an den Fingern“, erklärt einer der Forscher.

Es stellte sich heraus: Die Luft muss früher unheimlich verdreckt gewesen sein. Erst nach und nach wurde sauberer zum Beispiel durch mehr Umweltschutz. Das berichten die Forscher in einer Fachzeitschrift.

Von dpa