Chuckwalla

Chickwallas mögen es trocken und heiß. Sie leben in Wüstengebiet in Amerika. (Foto: Wikimedia Commons)
Chickwallas mögen es trocken und heiß. Sie leben in Wüstengebiet in Amerika. (Foto: Wikimedia Commons)

Der seltsame Name kommt aus dem Indianischen und bedeutet übersetzt „fette Echse“. Dieses Reptil trickst seine Feinde nämlich mit einer ganz besonderen List aus.

  • Heimat: Die Tiere mögen es trocken und heiß! Sie leben in einem Wüstengebiet in Amerika. Dieses erstreckt sich vom Süden der USA bis in den Norden von Mexiko.
  • Familie: Chuckwallas sind Reptilien und gehören zu der Familie der Leguane. Deswegen sind sie auch eng verwandt mit Tieren wie dem Grünen Leguan oder dem Wüstenleguan.
  • Aussehen: Wenn du schon mal in heißen Gebieten in Südeuropa in Urlaub warst, hast du vermutlich auch Eidechsen gesehen. Chuckwallas sehen so ähnlich aus. Sie erinnern an kleine Drachen oder winzige Dinosaurier. Sie werden aber nur 35 bis 45 Zentimeter groß – und ihr langer Schwanz nimmt fast die Hälfte ihrer Körperlänge ein. Chuckwallas wiegen etwa 350 Gramm. Sie habe eine grobe, schuppige, graubraune Haut. An den Beinen und der Körperflanke liegt die Haut in Falten.
  • Verhalten: Wenn Chuckwallas wach werden, legen sie sich erstmal in die Sonne und lassen sich aufheizen. Als Reptilien sind sie nämlich wechselwarm. Das bedeutet, dass ihre Körpertemperatur sich der Umgebung anpasst. Und nachts oder im Winter kann es in der Wüste ganz schön kalt werden. Deswegen halten die Tiere in der kühleren Jahreszeit auch eine Art Winterruhe. Wenn die Chuckwallas ihre Körpertemperatur im Sommer aber richtig hochgefahren haben, flitzen sie über die Felsen. In den Felsspalten übernachten sie und auch bei Gefahr fliehen sie dorthin. Dann machen die Tiere einen tollen Trick: Sie blähen ihren Körper richtig weit auf, sodass kein Feind sie aus ihrem Versteck herausziehen kann. Das geht, weil sie die dicken Falten am Körper haben. Und nun weißt du auch, warum sie ihren indianischen Namen „fette Echse“ tragen.
  • Feinde: Ihren Trick wenden Chuckwallas zum Beispiel bei Greifvögeln oder Schlangen an – das sind nämlich ihre größten Feinde.
  • Kinder: Nach dem Winter paaren sich die Tiere. Kurz darauf legt das Weibchen fünf bis 15 Eier. Sie müssen nicht von den Eltern bebrütet werden, die Wärme in der Luft reicht aus. Nach etwa 70 Tagen schlüpfen die kleinen Echsen. Sie können bis zu 15 Jahre alt werden.
  • Nahrung: Die Tiere sind Pflanzenfresser und mögen Blüten, Gräser und Früchte. Ab und zu vertilgen sie aber auch mal ein Insekt.

Von Willi und Angela Sommersberg

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