Buch-Tipp: „Das Mädchen, das den Mond trank“

Cover des Buches
Luna hat versehentlich zu viel Mondlicht getrunken. Als sie 13 wird, werden ihre magischen Kräfte sichtbar. (Foto: Sauerländer Verlag)

Jedes Jahr setzen die Einwohner eines Dorfes ein Baby im Wald aus. Sie glauben, dass dort eine böse Hexe lebt, die nur durch dieses Opfer besänftigt werden kann.

Es gibt zwar eine Hexe, aber die ist nicht böse. Sie heißt Xan. Xan rettet alle Kinder und sucht ihnen neue Familien, die sie lieben. Eines Tages wird Luna ausgesetzt.

Aus Versehen Hexe

Als die zauberkundige weise Frau das Baby beruhigen will, träufelt sie ihm aus Versehen zu viel Mondlicht ein. Die zu große Portion bewirkt, dass nun auch Luna Magie in sich trägt. Damit kann Xan sie nicht alleine lassen und gibt Luna deshalb als ihre Enkelin aus. Das Mädchen wächst bei ihr auf.

Dann wird Luna 13 Jahre alt und von nun an umgibt sie ein blausilbriges Glühen: Die Magie ist vollständig ausgebrochen. Vielleicht kann Luna damit ja sogar den schrecklichen Brauch des Babyopfers stoppen?

Rettung vor dem Hexenjäger

Aber noch lebt sie mit Xan, dem sensiblen Sumpfmonster Glerk und dem vorlauten Drachenzwerg Fyrian zusammen. Doch die Ruhe ist bedroht: Um seine Familie zu beschützen, macht der junge Mann Antain Jagd auf die vermeintlich böse Hexe …

Infos zum Buch

Kelly Barnhill: Das Mädchen, das den Mond trank.

FISCHER Sauerländer, Frankfurt am Main, 2018, 460 Seiten

16,99 Euro, ab 10 Jahren, ISBN: 978-3-7373-5538-4

 

 

 

 

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