Bienen helfen beim Bio-Check

Bienen helfen beim Bio-Check
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt besuchte die Bienen am Kölner Flughafen. (Foto: Köln Bonn Airport/obs)

Bienen, die am Flughafen arbeiten? Klingt komisch – am Köln/Bonner Flughafen gibt es das aber.

Am Flughafen Köln/Bonn arbeiten nicht nur Piloten, Fluglotsen und Stewardessen – sondern auch Bienen. Die Insekten leben in Bienenstöcken auf dem Flughafen-Gelände und sammeln Pollen und Nektar von Pflanzen in der Umgebung. Rund drei Kilometer fliegen sie dabei von ihrem Bienenstock weg.

Honig wird im Labor getestet

Wie andere Bienen auch machen sie Honig aus den Stoffen, die sie sammeln. Die Besonderheit: Einmal im Jahr wird der Flughafen-Honig in ein Labor geschickt. Dort testen Wissenschaftler, wie viele Schadstoffe im Honig enthalten sind. Diese Art der Kontrolle nennt man auch Bio-Monitoring.

Weil die Bienen so viele unterschiedliche Blumen in der Region besuchen, lässt sich an ihrem Honig nämlich sehr gut ablesen, was für einen Einfluss der Flughafen auf die Umgebung hat. Manche Anwohner und Experten befürchten nämlich, dass die Abgase der Flugzeuge Natur und Menschen krank machen könnten. Bisher aber zeigen die Proben des Bienenhonigs: Alles in bester Ordnung!

Von ann

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