Filmkritik „Liliane Susewind“: Kein Mädchenfilm

Liliane Susewind kann mit Tieren spreche und erlebt so viele Abenteuer. (Foto: Filmverleih)
Liliane Susewind kann mit Tieren spreche und erlebt so viele Abenteuer. (Foto: Filmverleih)

Kinderreporter Lennart (9) (Foto: Goyert)

„Liliane Susewind“ ist im Kino gestartet. Ich habe mir den Film schon angesehen – und verrate euch, wie ich ihn fand.

Darum geht’s

Die elfjährige Liliane Susewind hat eine besondere Gabe: Sie kann mit Tieren sprechen. Doch immer, wenn sie mit Tieren redet, geht irgendetwas schief. Deswegen musste ihre Familie schon sehr oft umziehen. Ihre Eltern haben daher beschlossen, dass sie nicht mehr mit Tieren sprechen soll. Aber dann erfährt sie, dass die Projektwoche der Schule im Zoo stattfinden wird – und dass von dort Tiere gestohlen wurden.

Die Hauptrolle Liliane Susewind spielt Malu Leicher. Sie bekommt Hilfe vom Nachbarsjungen Jess (Aaron Kissiov). Außerdem kommt der Tierpfleger Toni vor, der von Christoph Maria Herbst gespielt wird und die böse Vanessa (Aylin Tezel).

Meine Meinung

Erst dachte ich, dass es sich um einen totalen Mädchenfilm handeln würde. Aber das stimmt überhaupt nicht! Es gibt „Böse“ und einen geheimnisvollen Fall, den Liliane Susewind und ihre Freunde aufklären müssen. Ich fand den Film toll und spannend. Mir hat außerdem gefallen, dass die Tiere sprechen können, weil man so erfährt, was sie denken.

Die Filmmusik war auch sehr wirkungsvoll. Man hätte dem Film vielleicht einen anderen Namen geben können. Denn es wäre schade, wenn ihn sich nur Mädchen anschauen würden. Es kommen ja auch viele Jungs und Männer vor.

Altersempfehlung

Ich würde den Film ab sieben oder acht Jahren empfehlen, weil viele spannende Stellen vorkommen und es auch mal gruselig wird. Es kommt aber auch darauf an, wie man auf solche Sachen reagiert.

VON KINDERREPORTER LENNART